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13th Street "Last Call"

"Last call" - der interaktive Horrortrip im Outernet

Für nhb bedeutete die Postproduktion von „Last Call“ neben dem Colour Grading vor allem intensive kreative Wochen im Ton. Von der Komposition über die Synchronisation des Gänsehaut-Schockers übernahmen wir das komplette Sound Design. Eine spannende Herausforderung.

Denn die Idee dahinter ist nichts für zarte Nerven:  Im Auftrag des Suspense Channels 13th Street entwickelte Jung van Matt/Spree mit „Last Call“ den ersten Kino-Kurzfilm, der den Zuschauer auf einen interaktiven Horrortrip schickt. Er dirigiert die Protagonistin durch ein altes Sanatorium, um ihr auf der Flucht vor einem Kidnapper zu helfen. Er hat die Fäden in der Hand und entscheidet, ob sie richtig oder falsch abbiegt, ob sie anderen hilft oder nicht, ob sie überlebt oder Opfer ihres sadistischen Entführers wird.

Das wird möglich durch ein einzigartiges set-up : Vor Beginn des Films schicken die Kinobesucher ihre Telefonnummern an eine Kurzwahl. Eine spezielle Software wählt eine Nummer aus und ruft diesen Zuschauer an. Der Nervenkitzel kann beginnen.

Besser kann man Spannung nicht vermitteln. So konnte „Last call“ bereits alle wichtigen Werbepreise abräumen, darunter 4 Löwen in Cannes 2010.

credits

nhb: colourgrading, sound design, music composition, synchronisation

agentur: Jung von Matt
filmproduktion: Film Deluxe
regie: Christian "Milo" Mielmann